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Risiko

Was eine Fehlbesetzung wirklich kostet, und wie Sie das Risiko senken

Von Victor Mantsiou · 7. Juli 2026 · MDiag Managementdiagnostik, Frankfurt

Über kaum ein Risiko wird in Unternehmen so selten gerechnet wie über Fehlbesetzungen. Dabei gehören sie zu den teuersten Fehlern, die eine Organisation machen kann, besonders auf Führungsebene.

Die sichtbaren Kosten

Die direkten Kosten lassen sich noch beziffern: Recruiting- und Onboarding-Aufwand, Gehalt ohne entsprechende Leistung, gegebenenfalls Abfindung und die Kosten der Neubesetzung. Schon diese Position summiert sich schnell auf ein Jahresgehalt und mehr.

Die teuren, unsichtbaren Kosten

Der größere Schaden entsteht indirekt, und taucht in keiner Kostenstelle auf:

Studien beziffern die Gesamtkosten einer Fehlbesetzung auf Führungsebene regelmäßig auf ein Vielfaches des Jahresgehalts. Die genaue Zahl variiert, die Größenordnung nicht.

Warum Bauchgefühl systematisch scheitert

Unstrukturierte Interviews und persönlicher Eindruck gehören zu den schwächsten Prädiktoren für beruflichen Erfolg. Sie belohnen Selbstdarstellung, Ähnlichkeit und Sympathie, nicht Eignung. Hinzu kommt: Gezeigte Leistung ist kontextabhängig. Ein starker Track Record im alten Umfeld sagt wenig darüber, ob jemand in Ihrem Umfeld wirksam wird.

So senken Sie das Risiko

Strukturierte, multimodale Eignungsdiagnostik nach anerkannten Standards wie der DIN 33430 verbessert die Prognosegüte erheblich: klare Anforderungskriterien, mehrere Methoden, qualifizierte Beobachter, dokumentierte Ergebnisse. Gemessen an den Kosten einer einzigen Fehlbesetzung ist ein professionelles Assessment keine Ausgabe, sondern eine Versicherung, mit ungewöhnlich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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